Mittwoch, 15.08.2018 03:34 Uhr

71. Locarno Festival rollt den roten Teppich aus

Verantwortlicher Autor: Lukas Humpe Locarno, 02.08.2018, 15:27 Uhr
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Locarno Festival 2018
Locarno Festival 2018  Bild: Lukas Humpe

Locarno [ENA] Gestern begann das Schweizer Filmfestival in Locarno am Lago Maggiore. Zeitgleich war auch der Schweizer Nationalfeiertag – also ein geballtes Programm für alle. Das Festival kann auf ein langes Bestehen zurückblicken – und ist eines der ältesten Filmfestivals überhaupt.

Jedes Jahr im August seit 1946 zieht es die Filmbranche und Cineasten für etliche Tage nach Locarno. Dieses Jahr vom 1. August bis zum 11. August. Es ist ein Spielfilmwettbewerb wie auch zum Beispiel in Cannes und prämiert diese mit dem Goldenen Leoparden, einer Preisstatuette. Das Highlight ist das Freiluft Kino mit Panorama Leinwand auf der Piazza Grande. Dort können bis zu 8000 Zuschauer Platz nehmen. Es werden viele Stars erwartet – Meg Ryan, Ethan Hawke, Jean Dujardin, Bruno Dermont, und viele andere. Dieses Jahr zum letzten male unter der Leitung von Carlo Chatrian, der seit Ende 2012 das Festival führte. Liberty von Mc Carey leitete das Festival am Abend ein. Einer der letzten Stummfilme mit Laurel & Hardy.

Er hatte seine Erstvorführung am 26. Januar 1929. In diesem Klassiker fliehen Stan und Ollie nach einem Gefängnisausbruch vor der Polizei. Sie werden von Kumpels erwartet und versuchen Ihre Sing-Sing Bekleidung gegen Anzüge zu tauschen, und verwechseln dabei immer Ihre Hosen. So geht es amüsant weiter in gewohnter Slapstick Weise. Begleitet wurde der Film mit Live-Musik. Vorher wurde die Schweizer Nationalhymne auf der Harfe gespielt. 15 Filme bewerben sich um den Leoparden aus 15 Ländern. Der längste Film `La Flor ´ ist ein Argentinischer Film und dauert 815 Minuten.

Eröffnungsempfang im Innenhof der Magistrale
Piazza Grande
Schweizer Fehrnsehen unterwegs mit Manuela Morgenthaler
Marco Solari -erster von links - Präsident Filmfest Locarno sowie Bundespräsident Alain Berset - zweiter von rechts -

Der erste Tag endete mit einem Zufriedenen Publikum - auch weil der Spielfilm nach Dick & Doof weiteren Grund zur Freude gab. Les Beaux Esprits von V.Lebasque wurde sehr gut aufgenommen.

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