Samstag, 20.10.2018 13:34 Uhr

Wahlen nicht nur in Bayern, Schicksalswahlen?

Verantwortlicher Autor: Gerhard-Egon Schultz München, 28.09.2018, 12:11 Uhr
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München [ENA] Das Wahljahr beginnt und somit starten zahlreiche Politiker aus allen Parteien im Habitus jovialer Freundlichkeit das "Wahlvolk" zu umgarnen. Stimmenfang, heraus aus einer höflichkeitsverlogenen, hektischen Scheinarbeitsatmosphäre, die eigenen Pfründe und ungerechtfertigten Privilegien im Hinterkopf, unverbindliche Sprachrelikte und jederzeit austauschbare Worthülsen auf den Lippen, so schwirren sie durch die Lande.

Die "Vertreter" des Volkes - mit ihrer unverwechselbaren, stromlinienförmigen Gesichtslosigkeit und der allseits bekannten - weil seit Jahrzehnten gewohnten - pragmatisch - dehnbaren, pharisäischen Geisteshaltung elitärer Geister. Sie wollen dem einzelnen weismachen, dass seine Stimme bei ausgerechnet ihnen besser aufgehoben sei als bei dem Bürger selbst und daher hat er ja nun auch wieder einmal die Wahl! Nicht mehr nur zwischen Pest und Colera, nein, auch zwischen Lumpen, Gaunern und Gelichter kann er wählen, wie und was er will!

Die ganze konturlose Politikerkaste und ihre Steigbügelhalter die Meinungsmacher, wollen ja auch nur das Beste des Wählers, sein Geld nämlich von dem sie dann leben können wie die Maden im Speck. Deshalb sind in regelmäßigen Abständen aber auch Zustimmungsrituale nötig, Wahlen eben, um die Anpassung an despotische Basisheuchelei offiziell zu sanktionieren. Das Konglomerat von übernommenen Halbwahrheiten und verordneten Denkschablonen, das dabei dem Wähler aufgestülpt wird, ist inzwischen um einfältige Exoten-Glorifizierung bereichert worden, was aber nur noch wenige Menschen mit gewachsener Überzeugung erschreckt vermerken weil die die Mehrheit der "Wählerschaft" ihren Profilierungsnotenstand erklären.

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