Mittwoch, 15.08.2018 03:33 Uhr

Kooperativen Lernens (Dritter TeilK)

Verantwortlicher Autor: Francesco Pace kooperativen Lernens, 08.08.2018, 12:53 Uhr
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kooperativen Lernens
kooperativen Lernens  Bild: Creative Commons

kooperativen Lernens [ENA] Elisabeth Cohen und Mitarbeiter schlagen einen Modus vor, der als Komplexer Unterricht bezeichnet wird. Um eine effektive kooperative Arbeit zu erreichen, schlagen diese Wissenschaftler vor, das Vorhandensein des Statuseffekts in der Gruppe zu erkennen (Schüler, die einen höheren Status genießen,

haben eine höhere Teilnahmequote, und diese Bedingung regelt leicht eine allgemeine Erwartung von größerer Kompetenz). Die Beobachtung des Vorhandenseins des Status-Effekts ist wesentlich für den Aufbau oder die Planung von Gruppenarbeiten. In dieser Hinsicht sollten einige wichtige Hinweise berücksichtigt werden: (1) Veränderung der Vorurteile sowohl der Schüler als auch der Lehrer (ein breiter Überblick über die Fähigkeiten, die benötigt werden, um eine schulische Aufgabe zu erfüllen, impliziert eine Reihe von Überlegungen,

zum Beispiel dass eine Person es kann alle Fähigkeiten haben, die einige in einer Fähigkeit am besten erreichen, andere in einer anderen, dass es notwendig ist, sich gegenseitig für ihre Fähigkeiten zu schätzen; (2) Vorbereitung der Schüler auf die Kooperation durch Vermittlung spezifischer kooperativer Fähigkeiten wie: Fragen stellen, zuhören, anderen helfen, anderen helfen, es selbst zu tun, anderen zeigen, wie etwas getan werden muss, erklären, wie und warum etwas muss auf eine bestimmte Art getan werden, herausfinden, wie andere denken, ihren Standpunkt angeben);

(3) Organisation komplexer Aufgaben (diese Aufgaben haben drei Merkmale: sie sind "thematisch", sie sind "offene Aufgaben" und "erfordern eine breite Palette von Fähigkeiten"); (4) geben Sie jedem Mitglied der Gruppe die Rolle oder Aufgabe, die erfüllt werden soll (die Organisation der Klasse in Gruppen, die komplexe Aufgaben ausführen, erfordert eine Transformation der traditionellen Art der Schule. Die normale Klasse muss in kleine Gruppen unterteilt dargestellt werden eine offene Aufgabe oder ein Problem, die autonom und unabhängig Lern-, Forschungs- und Kooperationsaktivitäten entwickeln.

Die Autonomie der Gruppen setzt voraus, dass: a) der Lehrer Anweisungen vorbereitet, was und wie es sein sollte die Aufgabe ausgeführt, ob alleine zu arbeiten oder um Hilfe von den Begleitern zu bitten, was von jedem der Mitglieder am Ende der Arbeit erwartet wird); b) entwickeln die Regeln des kooperativen Verhaltens; c) Verteilung von Rollen innerhalb der Gruppe (Moderator, Materialmanager, Controller, Konfliktmediator, Interaktionsstimulator usw.); d) die Arbeit und die Themen so zu organisieren, dass sie überzeugend und interessant sind, aber auch untersuchen, wie man die Gruppe dazu bringt, zu interagieren und zu diskutieren, um die Arbeit zu vervollständigen;

(4) Gruppenarbeit evaluieren und verbessern (diese beiden Interventionen, wie die Aufgabe vorbereitet wurde oder wie die Schüler reagierten oder sich verhielten, sind wichtig für nachfolgende Gruppenarbeitssitzungen). Eine andere Modalität, die in mancher Hinsicht dem Strukturansatz sehr ähnlich ist, ist die Scripted Cooperation, die von O'Donnell und Dansereau von der Christian Texas University vorgeschlagen wurde. Die Forschung dieser beiden Wissenschaftler basiert auf der Überzeugung, dass Gruppen sehr klein sein müssen (Dyaden), um interne Dynamiken zu vermeiden, die die Arbeit erschweren, und dass ihnen eine Spur (Skript) angeboten werden sollte, wie sie arbeiten müssen, um sicher zu sein ein erfolgreiches Ergebnis erzielen.

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