Dienstag, 18.12.2018 23:16 Uhr

Empfindliche Schlappe für Minden mit 31:40-Toren

Verantwortlicher Autor: Ulrich Behrens Magdeburg, 23.09.2018, 18:29 Uhr
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Spielszene SC Magdeburg - GWD Minden
Spielszene SC Magdeburg - GWD Minden  Bild: Sportfoto GWD Minden (Archiv)

Magdeburg [ENA] Gleichsam einem modernen Überschallflugzeug donnerte der Bundesliga-Spitzenreiter im Handball, der SC Magdeburg, seinem Kontrahenten davon. So besiegten die Elbe-Städter vor knapp 6000 begeistert mitgehenden Fans den SV GWD Minden, mit 40:31-Toren...

Für den SCM bedeutet dieser Erfolg den 7. Sieg in Folge in dieser noch jungen Phase der Punktspielserie 2018/19. Damit geht das taktische Konzept ihres Trainers Bennet Wiegert auf, der auf diesem Parkett als Spieler ebenfalls viele Erfolge gefeiert hatte. Seine entscheidende "Siegestaktik-Variante" - modernen, technisch ausgezeichneten Handball. Mit diesem "Rezept" wurden mit zunehmender Spieldauer die Gäste völlig überrollt.

Anfangsphase für den SCM mit Schwierigkeiten

In der Anfangsphase des Matches hatte der Gastgeber einige Startschwierigkeiten. Über die Stationen 2:3 - in der 6. Minute - und 3:4 in der 8. Minute lagen sie hinten. In dieser Zeit zeigten sich bei den Elbestädtern einige Deckungs-Schwierigkeiten. Doch in der Minute 9 gingen die Bördeländer erstmals mit 5:4 in Führung. Das veranlasste den GWD-Trainer Frank Carstens erstmals eine Auszeit zu nehmen, um seine Mannschaft besser auf die bereits angedeuteten Tempogegenstöße des SCM taktisch einzustellen.

Trainer Wiegert wechselte geschickt im Angriff

Doch deren Trainer Wiegert wechselte für den schnellen Angriff Mad Christiansen und Ignacio Plaza als antrittsschnelle "Wirkfaktoren" ein. Das wirkte sich spürbar aus. So konnten die frenetisch heimisch jubelnden Fans einen 19:14-Torestand zur Halbzeit registrieren. Nach dem Seitenwechsel verstärkten die Magdeburger ihren Angriffs-Power - spürbar unterstützt durch die klug und schnell agierende Deckung und ihren überragend haltenden Jannik Green, der serienweise viele gegnerische Bälle entschärfte.

Die Mindener verloren ihre taktische Linie

Da zahlte sich wieder die akribische Vorbereitung des Magdeburger Coach auf jede gegnerische Mannschaft aus. Er verstand es vor allen Dingen gut, die Neuen schnell in das Team einzubinden. Dadurch enteilten die Gastgeber gekonnt in der 33. Minute auf 22:14-Tore, und 8 Minuten später war es schon ein Abstand von 10 Toren (28:18). An diesem Torrausch hatte einer einen besonders hohen Anteil, ihr schnell auf der linken Seite in den Angriff eilende Mathias Musche. Er warf immerhin wieder 10 Tore, wie schon in zwei zurückliegenden Spielen. Auf Mindener Seite zeichneten sich mit den meisten Toren Christopher Rambo (5) und Michael Korte ( 6 ) aus. Mit diesem 40:31-Sieg stellte der SC Magdeburg einen vereins- internen Startrekord auf.

Trainerstimmen:

SCM Bennet Wiegert: "Am Anfang hatten wir einige Probleme in die Kompaktheit zu finden. Doch durch unser Tempospiel kamen wir immer besser in unseren Rhythmus hinein. Auch wenn wir "Mensch ärgere dich nicht spielen" dann wollen wir immer gewinnen." | Frank Carstens (Minden): "Der SCM - mit den heißblütigen Anhängern - in der momentanen Form, ist auf jeden Fall ein Titelkandidat. Er könnte in dieser Saison Deutscher Meister werden."

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